→ 8.20 → Gijón → 11.10km → Santa Eulalia (Carreño)

Seehöhe
25
To end of camino
341.20
Bankomat
Yes
Bar
Yes
Bushaltestelle
Yes
Busbahnhof
Yes
Postamt
Yes
Lebensmittelgeschäft
Yes
Krankenhaus
Yes
Arztpraxis
Yes
Apotheke
Yes
Restaurant
Yes
Zug
Yes

Gijón markiert den Beginn einer langen Wegstrecke durch das Industriegebiet, deren einziger Höhepunkt das Stadtzentrum selbst ist. Die besten Sidererias befinden sich im ältesten Teil der Stadt. Falls Sie noch keinen Apfelwein probiert haben, hier ist die Gelegenheit. Die Altstadt nimmt die Halbinsel ein, welche die Bucht in zwei Hälften teilt, mit der Playa de San Lorenzo im Osten und der Playa de Arbeyal im Westen. Innerhalb der Altstadt finden Sie den Palacio de Revillagigedo (leider nur das Äußere), das Centro de Cultura Antiguo Instituto, die Plaza Mayor, die Iglesia de San Pedro (nehmen Sie sich Zeit dafür) und die Termas Romanas de Campo Valdes (für einen Blick in die Methoden der Römer zum Bau ihrer Thermalbäder).

Wenn Sie Grünflächen bevorzugen, finden Sie den Parque del Cerro am nördlichen Ende der Halbinsel. Die Aussicht auf die alten Befestigungsanlagen ist außergewöhnlich. Außerdem gibt es ein bisschen Kultur, die nicht so überwältigende moderne Betonskulptur, die als Elogio Del Horizonte bekannt ist. Sie ist nicht nur zum Ansehen gedacht, man kann hinein gehen um das Echo der brechenden Wellen zu hören.

Auf dem Rückweg von der Landzunge kommen Sie am Palast Casa Natal de Jovellanos vorbei, einem Kunstwerk aus dem 18. Jahrhundert. Auf der Westseite der Stadt werden Sie beim Hinausgehen am Gijón Aquarium und am Gijón Eisenbahnmuseum vorbeikommen.

Das unglaublichste Gebäude in Gijón ist etwas abgelegen, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Es ist die Laboral Ciudad de la Cultura, die als das größte Gebäude in Spanien gilt und den höchsten Turm Asturiens aufweist, der nach dem Vorbild der Giralda in Sevilla geformt wurde. Es wurde in den 1950er Jahren vom Franco-Regime fertig gestellt und sollte eine Schule sein, aber in den 1990er Jahren wurde es  verlassen. Seitdem wurde es restauriert und wird von der Universität von Oviedo als Kulturzentrum genutzt. Wenn Sie schon so weit gegangen sind, könnten Sie noch ein bisschen weiter nach Süden gehen und den Jardin Botanico Atlantico genießen.

Feiertage

San Pedro wird am 29. Juni gefeiert, sowie einige andere Feste, die das ganze Jahr über Asturien und den Apfelwein feiern.

Geschichte

Die Römer nannten diesen Ort Gigio und er war ihr wichtigster Hafen an der Nordküste.

Wegbeschreibung

Wenn Sie Gijón verlassen ist die beste Orientierungshilfe der Bootshafen. Folgen Sie der Küste entlang bis zu den ersten Wohnblöcken auf der rechten Seite. Gehen Sie beim ersten Gebäude rechts vorbei auf die Calle de Mariano Pola. Bleiben Sie auf dieser Straße, deren Name sich ändert; zuerst zu Avenida de Galicia, dann zu Avenida de la Argentina und schließlich zu Carretera de Avilés. Es geht größtenteils geradeaus, mit nur wenigen Kurven und gänzlich im verbauten Gebiet. Am Ende der Stadt zeigt der Ausblick eine riesige Stahlfabrik direkt vor Ihnen. Der Weg dort herum ist der am wenigsten angenehme Abschnitt des gesamten Camino, aber es gibt hier keine guten Alternativen. Gehen Sie zur Straße hinunter, biegen Sie nach rechts und folgen Sie ihr rund um die Fabrik. Halten Sie Ausschau nach der Abzweigung nach links, die nicht leicht zu bemerken ist mit all dem Verkehr; man kann die Abzweigung daran erkennen, dass Sie der einzige ebenerdige Bahnübergang in der Gegend ist und wo ein Schild nach Poago weist. Folgen Sie dieser Straße. Schließlich wird sie von der Fabrik weg führen und beginnen sich den Hügel hinaufzuwinden, der als Monte de Areo bekannt ist. Der letzte Teil des Aufstiegs verläuft auf Wegen. Dieser Hügel ist der Silberstreifen am Horizont der grauen Wolke der nahen Fabrik. Hier befinden sich die ältesten bekannten Begräbnisstätten Asturiens und ein neolithischer Dolmen. Vom höchsten Punkt steigt der Camino nach Santa Eulalia ab.